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  • Moni Megistis Lavra

    Das 963 gegründete Kloster ist nicht nur das älteste auf dem Athos, sondern auch das berühmteste sowie das ehrwürdigste. Es befindet sich in 150 Metern Höhe auf einem natürlichen Felsplateau an der Südostküste und damit direkt am Fuß des Berges Athos.

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  • Moni Vatopediou

    Das größte Kloster der Mönchsrepublik wurde zwischen 972 und 985 gegründet. Dies wird daraus deutlich, daß es im ersten Typikon von 972 noch nicht erwähnt wird, in einer Urkunde des Protos Thomas aus dem Jahr 985 jedoch erstmalig schriftlich aufgeführt ist.

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  • Moni Iviron

    Das Kloster liegt am nächsten an der Hauptstadt Karies. Daher verwundert es auch nicht, daß es viel durch Pilger besucht wird. Es liegt in einer herrlichen Lage direkt an der Ostküste. Geweiht ist es der Entschlafung der Gottesmutter.

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  • Moni Chilandariou

    Das um 1197 gegründete Kloster liegt der Landgrenze, die die Mönchsrepublik vom weltlichen Teil der Halbinsel trennt, am nächsten. Es liegt festungsartig in einem dichtbewaldeten Talkessel und ist der Jungfrau Maria geweiht.

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  • Moni Dionysiou

    Das Kloster ist der Geburt des Heiligen Johannes Baptist geweiht. Es wurde aufgrund einer göttlichen Vision 1366 von dem Mönch Dionysios gegründet. Zunächst mangels benötigter Gelder als kleine Mönchssiedlung.

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  • Moni Koutloumousiou

    Vermutlich um 1150 wurde dieses Kloster gegründet, wobei nicht ganz sicher ist, wer dafür verantwortlich war. Die Griechen gehen jedenfalls davon aus, daß es ein afrikanischer Mönch gewesen ist, denn die Bezeichnung Koutloumous bedeutet so viel wie "der Heilige aus Äthiopien".

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  • Moni Pandokratoros

    Die Brüder Alexios (welcher unter dem byzantinischen Kaiser Michael VIII. an der Rückeroberung von Konstantinopel beteiligt war) und Ioannes Strategopoulos gründeten dieses Kloster im 14. Jahrhundert, vor dem Jahr 1358.

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  • Moni Xiropotamou

    Einer Legende nach soll das Kloster bereits im 5. Jahrhundert durch die Jungfrau Poulcheria, Tochter des Kaisers Arkadios, gegründet worden sein.

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  • Moni Zografou

    Einer Überlieferung zufolge soll das Kloster eine Gemeinschaftsgründung gewesen sein. Und zwar durch den byzantinischen Kaiser Leon VI. (†912), den bulgarischen Zaren Ivan Asen II. (†1241), den serbischen Zaren Stefan Dusan (†1355) und den serbischen Despoten Jovan Ugljesa (†1371).

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  • Moni Dochiariou

    Einer Überlieferung zufolge soll das Kloster angeblich bereits um 950 von Evthimios, einem Schüler des Heiligen Athanasios, gegründet worden sein. Historisch kann dies jedoch nicht belegt werden.

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  • Moni Karakalou

    Glaubt man einer Wandmalerei an den Gemäuern des Klosters, so geht seine Gründung auf den römischen Kaiser Caracalla (211-217) zurück. Doch wer auch immer dieses Bildnis gemalt hat, so alt ist die Anlage keinesfalls.

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  • Moni Philotheou

    Das Kloster liegt auf 533 Metern Höhe an den östlichen Gebirgsausläufern, südlich der Hauptstadt Karies. Umrahmt wird es von einem dichten Kastanienwald. Es ist Maria Verkündigung geweiht.

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  • Moni Simonos Petras

    Das der Geburt Christi geweihte Großkloster erinnert aufgrund seiner Bauweise irgendwie an tibetanische Lama-Klöster. Es liegt in mehr als 200 Meter Höhe auf einer recht steilen Felskuppe, die es völlig umschließt.

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  • Moni Agiou Pavlou

    Das Maria Lichtmeß geweihte Kloster befindet sich im Süden der Westküste und ist dem Gipfel des Berges Athos am nächsten sowie an dessen Ausläufern erbaut worden.

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  • Moni Stavronikita

    Das kleinste der heute 20 Athosklöster wirkt mehr wie eine Ritterburg aus dem Frankenland. So ist die Bauweise der Gebäude recht eng aneinander liegend und der Wehrturm verfügt über einige Zinnen.

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  • Moni Xenofondos

    Das Kloster befindet sich direkt an der Westküste der Halbinsel und wurde bereits um 983 gegründet. Namenspatron war der Mönch und Priester Xenophon, welcher in der Heiligenvita des Athanasios erwähnt wird.

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  • Moni Osiou Grigoriou

    Das dem Heiligen Nikolaos geweihte Kloster stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist damit relativ jung. Es liegt an der Westküste unmittelbar am Wasser und zählt zu den kleineren der Athosklöster.

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  • Moni Esfigmenou

    Wann genau das der Himmelfahrt Christi geweihte Kloster erbaut wurde, ist ungeklärt. Auf jeden Fall zählt es zu den älteren Bauten auf dem Athos. Hin und wieder wird 1016 als Gründungsjahr erwähnt.

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  • Moni Agiou Panteleimonos

    Gegründet wurde das Kloster, das auch als "Rossikon" (Russenkloster) bezeichnet wird, von dem Mönch Leontios. Dies war nach heutigem Wissensstand zum Ende des 10. Jahrhunderts, wenngleich hier und da auch das Jahr 1030 genannt wird.

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  • Moni Konstamonitou

    Die Gründung des Klosters, das dem Heiligen Stefan geweiht ist, scheint noch im 10. Jahrhundert gewesen zu sein. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1051.

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Die Frage der Fragen

Athos

Was suchen Besucher oder Pilger, die, um ein Kloster auf dem Berg Athos zu besuchen, z.T. lange Fußmärsche und Strapazen auf sich nehmen? Diese Menschen werden vielleicht antworten, Liebe, Trost, Frieden oder einfach nur einen Hinweis auf Gott. Ist die Frage, was sucht ein Mensch, der sich für das Klosterleben als Mönch entscheidet, nicht um vieles wichtiger? Auch wir haben diese Frage oft diskutiert und hatten jedes Mal Antworten, die vielleicht richtig oder z.T. richtig sind. Haben wir denn tatsächlich erwartet, diese Fragen einfach so beantworten zu können? Vielleicht kann uns der Abt, eines der Klöster auf dem Berg Athos, mit seinen Worten die Antwort auf diese Frage näher bringen:

Das Mönchsdasein ist der Versuch des Gläubigen und der Sehnsucht des Menschen frei zu leben, glücklich zu leben und seinen Weg mit Gott zu gehen. Es ist der Weg zu Gott. Je mehr wir mit dem Heiligen Geist leben, ihn suchen, um so mehr sind wir Mönche. Ein tiefes Mysterium ist das Leben der Mönche hinter den Klostermauern, vor dem die Pilger nur die Gnade haben, kurz Einblick zu nehmen und den Herrn zu spüren. Wenn man den Mönchen begegnet und in ihre immer freundlichen Gesichter blickt, erkennt man die Kraft, die sie ausstrahlen. Sie ist wie ein Licht im Dunkeln, das uns Pilgern Kraft gibt und uns Trost spendet. Wir werden nie Einblick in das gesamte Mönchstum bekommen, aber nach einem Besuch auf dem Berg Athos, werden wird dem Herrn näher sein und diese Kraft der Mönche wird unser Leben erhellen, und uns vielleicht die schönen Dinge des Lebens erkennen lassen.

Ein Besuch der Klöster gibt uns das Gefühl des Unveränderlichen, der ewigen Liebe, eine solche Reise hinterlässt Ihre Spuren und schreibt Ihren Text unauslöschlich in unser Lebensbuch. Dies ist das Geschenk der Mönche an uns, weltliche auf unserer Suche nach dem Herrn.

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